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9.3.2012
Sichere Wasserversorgung im Feld

Um eine flächendeckende technische Beschneiung zu gewährleisten, wird Wasser an verschiedensten Stellen im Feld benötigt. Es kommt jedoch vor, dass Wasserleitungen unbemerkt lecken und große Mengen Wasser ins Erdreich sickern. Diese Wassermengen bergen eine große Gefahr, da sie zu einem Abrutschen der Erdmassen führen können. Diese Gefahr besteht auch bei Beschneiungsanlagen.
Um die Wasserversorgung von der Hauptleitung zu den Schächten zu gewährleisten, gibt es vorwiegend drei Herangehensweisen. Es können Gussformteile verlegt werden, es kommen verzinkte Eisenrohre zum Einsatz, oder die Verbindung wir mit flexiblen Schlauchleitungen erstellt. Während Schlauchleitungen die günstigere und einfachere Alternative sind, zeichnen sich Gussformteile oder verzinkte Eisenrohre durch ihre Langlebigkeit, geringe Folgekosten und die hohe Sicherheit aus.
Schlauchleitungen müssen regelmäßig gewartet werden. Gemäß DIN 20066 Empfehlung sollten Schläuche nach spätestens 6 Jahren getauscht werden. „Auch bei sachgemäßer Lagerung und zulässiger Beanspruchung unterliegen Schläuche und Schlauchleitungen einer natürlichen Alterung. Dadurch ist ihre Verwendungsdauer begrenzt.... Die Verwendungsdauer einer Schlauchleitung einschließlich einer eventuellen Lagerdauer der Schlauchleitung sollte sechs Jahre nicht überschreiten" heißt es in der DIN 20066. Bei Schneischläuchen, welche vom Hydrant im Schacht zum Schneeerzeuger führen, sind regelmäßige Kontrollen und ein eventueller Tausch einfach zu bewerkstelligen. Bestehen hingegen die Abzweigungen von den Hauptleitungen zu den Schächten im Erdreich aus Gummischlauchleitungen, sind regelmäßige Kontrollen und ein eventueller Austausch nur in Verbindung mit aufwändigen Grabungsarbeiten möglich. Um dieses Problem von vornherein auszuschließen, setzt man bei TechnoAlpin seit Jahren auf Gussformteile und verzinkte Formteile und Rohre für Hochdruckeinsätze.
„Wir sind uns durchaus bewusst, dass es kostengünstigere Lösungen für die Abzweigung der Hauptleitung gibt. Allerdings hat für uns die langfristig sichere Wasserversorgung oberste Priorität. Hier werden keine Risiken eingegangen" erklärt Markus Pfeifer, Leiter des Anlagenbaus bei TechnoAlpin, den Einsatz der hochwertigen Materialien. „Die Verlegung mit Formteilen ist zwar aufwändiger als jene von Schläuchen, jedoch lohnt sich diese zusätzliche Investition, wenn hinterher keine weiteren Grabungen mehr gemacht werden müssen. Von der Sicherheit der Anlage gar nicht erst zu sprechen" so Pfeifer weiter.
Für die Verbindung zwischen Anschlussstelle im Schacht und Hauptleitung arbeitet TechnoAlpin mit verzinken Formteilen der Serie 3000 und A-Stücken bei kurzen Stichen. Bei längeren Stichen werden Guss-T-Stücke mit einer 80er Gussleitung und Hydrantenfüßen eingebaut. Diese Teile aus Guss bzw. Eisen zeichnen sich durch eine wesentlich längere Haltbarkeit gegenüber Schlauchleitungen aus. Damit steigt die Sicherheit und nachträgliche Arbeiten werden auf ein Minimum reduziert.


























































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