Schneilanzen
Schneilanzen werden oft an steilen und unzugänglichen Hängen stationär eingesetzt. Bei den Schneilanzen wird die Luft in einer zentralen Kompressorstation verdichtet. Die einzelnen Lanzen werden über ein Leitungssystem mit Pressluft und Hochdruckwasser versorgt. Die Hydranten haben hier also einen Luft- und Wasseranschluss, Strom muss nicht zugeführt werden. Beim Austritt aus der Wasserdüse wird das Wasser zerstäubt. In das zerstäubte Wasser wird Luft geblasen. Beim Austritt aus der Luftdüse dehnt sich die komprimierte Luft aus und kühlt sich dadurch ab. Durch den Kälteschock entstehen zunächst Eiskeime, und darum herum bilden sich Schneekristalle. Schneilanzen weisen eine relativ grosse Höhe auf, damit beim Niederschlag von den Düsen bis zum Boden genügend Zeit für die Bildung der Schneekristalle bleibt.