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Technischer Schnee besteht genauso wie Naturschnee ausschließlich aus Wasser und Luft. In der maschinellen Produktion mittels Schneilanzen und Propellermaschinen wird der natürliche Schneefall nachgeahmt: Die sogenannten Nukleatoren erzeugen ein Wasser-Druckluft-Gemisch, das durch die Expansion in der Atmosphäre Nukleide (=Schneekerne) entstehen lässt. Gleichzeitig zerstäuben die Düsen Wasser in feinste Tröpfchen, welche sich mit den Nukleiden verbinden und auf ihrem Weg zu Boden zu kleinen Schneekristallen ausfrieren. Die wichtigsten Voraussetzungen für die technische Schneeerzeugung sind eine möglichst niedrige Lufttemperatur und -feuchtigkeit. Die Kombination beider Größen ergibt die so genannte Feuchtkugeltemperatur, an der sich Schneimeister weltweit orientieren. Eine wesentliche Rolle bei der Schneeerzeugung spielt weiters die Wassertemperatur, die im Idealfall leicht oberhalb des Gefrierpunkts liegt.