Gelbe TechnoAlpin Schneekanone in Betrieb auf präparierter Skipiste in Carezza, sprüht Schnee vor schneebedeckten Bergen und Nadelwald

Schneileistung bei Grenztemperaturen

Produktentwicklungen für Beschneiung bei Grenztemperaturen

Die Optimierung der Produktpalette bei Grenztemperaturen ist eines der wesentlichen Ziele von TechnoAlpin. Damit kann die Effizienz der Anlage insgesamt erhöht werden. 3 Produkte tragen im besonderen Maße zu einer höheren Schneileistung im Grenztemperaturbereich bei: Kühltürme, Düsen und Nukleatoren sowie der Wärmetauscher.
 

Die Temperatur des Schneiwassers spielt eine entscheidende Rolle, wenn es um die Effizienz einer Beschneiungsanlage geht. Je 4°C mehr Wassertemperatur, braucht es eine um 1°C kältere Feuchtkugeltemperatur, um zu schneien. Ist das Wasser zu warm, können aber auch kalte Temperaturfenster nicht optimal ausgenutzt werden. Die Schneeerzeuger können nicht die Menge an Wasser in Schnee umwandeln, wie sie das bei optimal temperiertem Wasser könnten.
 

Kühltürme von TechnoAlpin verfügen über ein ausgeklügeltes Funktionsprinzip, bei dem das Wasser durch eine großflächige Verteilung in einem Wabensystem gekühlt wird. Durch dieses Wabenprinzip bleibt der Energieaufwand gering und die Leistung ist enorm hoch.

TechnoAlpin Cooltech Nachhaltigkeitstechnologie
TechnoAlpin Schneeerzeuger Produktion Detailaufnahme

Fortschrittliche Düsen und Nukleatoren ermöglichen die Schneeproduktion in einem breiteren Temperaturbereich. Unterschiedliche Konfigurationen ermöglichen zudem eine bestmögliche Anpassung an die vorherrschenden Temperaturbedingungen. Für Skigebiete mit überwiegend milden Grenztemperaturen werden eigene Düsenbestückungen definiert, welche es möglich machen die Schneeproduktion bei wärmeren Temperaturen zu starten. Sollten tiefere Temperaturen vorherrschen, kann die Schneemenge durch zuschaltbare Düsen optimiert und in größeren Mengen produziert werden.
 

TechnoAlpin verwendet Düsen aus hochwertigen Materialien wie Keramik- oder Rubineinsätzen, um eine optimale Zerstäubung über Jahrzehnte zu gewährleisten. Dadurch werden eine hohe Effizienz und Schneequalität bei geringem Wartungsaufwand gewährleistet.
 

Einen maßgeblichen Einfluss auf die Schneileistung im Grenzbereich hat die Temperatur der Kompressorluft. Die neuen Schneeerzeuger ab dem Modell TR10 von 2019 verfügen daher über einen lokalen Wärmetauscher mit einer sehr großen Kühloberfläche. Die Druckluft wird dabei um das kalte Schneiwasser geleitet und von ca. 100°C auf ca. 10°C gekühlt – ohne zusätzlichen Energieaufwand. Durch die genutzte Abwärme der Druckluft, kann auf zusätzliche Heizungen im Wasserfilter verzichtet und damit rund 30% der Heizleistung eingespart werden. 

TechnoAlpin Mitarbeiter in dunklem Büro überwacht Beschneiungssystem-Monitore mit Live-Kamerafeeds der Schneekanonen auf den Pisten

Snowmanagement

Basierend auf den Erfahrungswerten der vergangenen Jahre, ermöglicht der SnowManager eine exakte Planung der benötigten Schneemenge pro Beschneiungszone und Piste.

TechnoAlpin TT10 Schneeerzeuger auf verschneiter Piste vor Nadelwald

Vereinheitlichung und Reduktion

Die Schneeerzeuger der TT- und der TR- Familie bestehen zu rund 90% aus baugleichen Teilen. Alle unterschiedlichen Lanzenköpfe können auf einem einheitlichen Lanzenrohr montiert werden.

Transparente Darstellung des Düsenkranzes der TR Schneekanone mit Wasser- und Luftleitungen

Neue Ventiltechnologie

Um keinen Tropfen Wasser zu verschwenden, entwickelte TechnoAlpin eine neue Düsenventiltechnologie.

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