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16-11-2022
Beschneiung: Goldene Maschine für die Davos Klosters Bergbahnen AG
Sie ist in jeder Beziehung ein spezielles Stück: Die TT10, die seit dieser Woche am Jakobshorn steht. Es ist Tradition bei TechnoAlpin, dass jedes Jahr die 1.000ste Propellermaschine ein goldfarbenes Kleid bekommt.
In diesem Jahr geht die goldene Maschine an die Davos Klosters Bergbahnen AG. Anfang November 2022 konnte Patrizio Laudonia, Branch Manager TechnoAlpin Schweiz AG, den Verantwortlichen des Bündner Wintersportgebietes das seltene Stück überreichen. Es handelt sich dabei um eine Propellermaschine des Typs TT10, die auch bei schwierigen Temperaturbedingungen perfekte Schneequalität liefert und äusserst ressourcenschonend ist. Das Besondere an diesem Modell ist der neue kippbare Turm. Er macht die TT10 zum ersten Schneeerzeuger, der die Vorteile einer Turmmaschine mit der Wartungsfreundlichkeit einer mobilen Propellermaschine vereint
TechnoAlpin und die Davos Klosters Bergbahnen AG verbindet eine besondere Beziehung. Seit 30 Jahren arbeiten sie bereits zusammen. Beide Unternehmen verbindet das Bemühen nach innovativen und nachhaltigen Projekten Ein besonders gelungenes Beispiel ist das Kleinwasserkraftwerk, das schon seit einigen Jahren erfolgreich läuft. Dafür wird die bestehende Beschneiungsinfrastruktur zur Stromproduktion genutzt. Durch die Turbinierung des Überlaufwassers aus den Speicherseen kann während 10 Monaten im Jahr Strom für 200 Familienhaushalte produziert werden. Über 60% der für die Beschneiung benötigten Energie am Jakobshorn wird auf diese Art selbst erzeugt. Weitere Kleinwasserkraftwerke sind aktuell in Planung. Für das gemeinsame Projekt waren die beiden Unternehmen 2021 für den Swiss Mountain Award nominiert.
Patrizio Laudonia, Branch Manager TechnoAlpin Schweiz AG sagt: «Nachhaltige Lösungen sind ein zentrales Anliegen von TechnoAlpin. Dafür sind wir stets bereit, Neues zu wagen. Umso leichter fällt uns dies, wenn wir dies mit unseren treuen Partnern tun, bei denen wir über die Jahre ein grosses Vertrauen aufgebaut haben.»
Projekte wie am Jakobshorn werden für Bergbahnen immer wichtiger. Sie erlauben einerseits auch künftig einen wirtschaftlich nachhaltigen Betrieb. Andrerseits steigern sie die Ressourceneffizienz und erhöhen den Anteil der Stromeigenproduktion. Beides ist nicht nur für die Bergbahnen, sondern für die ganzen Bergregionen von grosser Bedeutung.