TechnoAlpin startet zukunftsträchtiges Forschungsprojekt

TechnoAlpin als führender Hersteller von Beschneiungsanlagen startet ein Forschungsprojekt gemeinsam mit der Freien Universität Bozen und dem Unternehmen Durst, dem italienischen Hersteller von zukunftsweisenden digitalen Druck- und Produktionstechniken. Das vom EFRE-Fond der Europäischen Union geförderte Projekt mit dem Namen „Premise“ hat den Aufbau einer Infrastruktur für vorrausschauende Wartungen an Produktionsanlagen zum Ziel.

Beschneiungsanlagen sind komplexe technologische Systeme, die nur saisonal genutzt werden. Die Pump- und Kompressorstationen sind dabei das Herz einer jeden Anlage und bestehen aus einer großen Anzahl an hydraulischen, mechanischen und elektronischen Komponenten. Sollten hier Störungen auftreten, kann es zum Stillstand der gesamten Anlage kommen. TechnoAlpin konzentriert sich bereits seit vielen Jahren auf die regelmäßige Wartung von Maschinenräumen, um bereits präventiv möglichen auftauchenden Schwierigkeiten vorbeugen zu können. „Mithilfe der Predictive Maintenance, also dem frühzeitigen Erkennen von Fehlern anhand historischer und in Echtzeit verfügbarer Daten, sind wir in der Lage, noch effizientere und verlässlichere Beschneiungsanlagen zu bauen.“, erklärt Thomas Tschager, Team Leader Data Analytics bei TechnoAlpin. „In diesem Projekt analysieren wir Daten unserer Steuerungssoftware, um den Zustand der einzelnen Komponenten der Maschinenräume zu überwachen und um drohende Ausfälle vorhersagen zu können. Dadurch werden Serviceeinsätze effizienter und planbarer. Ebenso kann uns diese neue Technologie das Optimierungspotenzial unserer Maschinenräume aufzeigen.“

Das Projekt “Premise“ wird von Prof. Johann Gamper, Professor an der Fakultät für Informatik, geleitet und hat eine Laufzeit von zwei Jahren. Mit diesem Projekt sollen Algorithmen und Methoden für die Predictive Maintenance entwickelt werden. Die Freie Universität Bozen hat umfangreiche Erfahrung in der Datenanalyse, die bei diesem Projekt zum Einsatz kommen. Neben TechnoAlpin bringt zusätzlich auch das Unternehmen Durst Domänenwissen ein. Die beiden Firmen haben unterschiedliche Anwendungsfälle für Predictive Maintenance, was es erlaubt verschiedene Szenarien und Algorithmen schneller zu entwickeln. Dies soll es ermöglichen ein allgemein gültiges System zu entwickeln, das es erlaubt, kundenspezifische Anpassungen an neue Umgebungen leicht einzuarbeiten. 

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