Bormio gibt fulminantes Comeback im Skiweltcup

Drei Jahre lang verzichtete das Skigebiet Bormio (ITA) auf die legendäre Weltcup-Abfahrt auf der Piste Stelvio. In diesem Jahr feierte der Klassiker ein fulminantes Comeback. Trotz schwieriger Bedingungen schaffte das Organisationsteam perfekte Bedingungen für alle Fahrer. Besonders wohl auf dem TechnoAlpin-Schnee in Bormio fühlte sich der Südtiroler Domenik Paris, der sich in seinem Heimrennen mit einem hauchdünnen Vorsprung vor den Norwegern Aksel Lund Svindal und Kjetil Jansrud behauptete. Schon im Vorfeld hatte Paris sich als Fan der Stelvio geoutet mit seiner Form aber eher tiefgestapelt. Umso größer war am Ende die Freude über die perfekt gelungene Fahrt.

Um für das prestigeträchtige Rennen gerüstet zu sein, hatte das Pistenteam rund um den technischen Direktor Pasquale Canclini im Sommer 2017 viel Vorarbeit geleistet. Für das Comeback auf der internationalen Ski-Bühne wurde die Beschneiungsanlage um 18 Propellermaschinen erweitert. Vor allem die enorme Schneileistung der TF10 überzeugte die Organisatoren schon im Vorfeld und bewährte sich bei der Rennvorbereitung im Herbst. Auch die Pumpleistung des Skigebietes wurde erhöht, sodass einer optimalen Wasserversorgung der neuen Schneeerzeuger nichts im Wege stand. Auf der Piste Stelvio wurden so 130.000m³ Schnee in kürzester Zeit erzeugt. Gleichzeit konnten auch alle anderen Pisten im Skigebiet optimal Beschneit werden.

Das Team von TechnoAlpin gratuliert dem Team in Bormio und Dominik Paris zum gelungenen Abschluss des Jahres 2017. 

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