Saalbach-Hinterglemm investiert in energieeffiziente Gesamtlösung

Mit einer Pumpanlage der neuesten Generation investiert die BBSH Bergbahnen Saalbach-Hinterglemm GmbH in eine energieeffiziente Komplettausstattung zum weiteren Ausbau der Schneesicherheit. Der neue Speicherteich Rosswald mit einem Volumen von etwa 230.000 m3 vervielfacht künftig die Schneileistung des bislang genutzten Teichs durch eine besonders effiziente Lösung. Als Generalunternehmer für die Pumpstation wurde Weltmarktführer TechnoAlpin beauftragt. „Da wir bereits unsere Schneeerzeuger von TechnoAlpin beziehen, wollten wir auch beim Bau der Pumpstation alles aus einer Hand haben“, erläutert Alexander Gensbichler, Geschäftsführer der BBSH. „Ein perfektes Zusammenspiel von Pumpen und Schneeerzeugern in einem Leitsystem wirkt sich zudem positiv auf die Energiebilanz aus.“ 

Energieeffiziente Anlage

Bei der Pumpstation in Hinterglemm handelt es sich um eine Anlage der neuesten Generation. Die Wassermenge kann ohne Vordruckpumpen direkt vom Speicherteich entnommen werden; drehzahlgeregelte Pumpen ermöglichen eine energieeffiziente Nutzung bei nicht vollständiger Auslastung der Anlage. Außerdem sind dank effizienter Gruppierung nur mehr zwölf Pumpen für die installierte Gesamtleistung von 3.225 KW nötig. Eine Gesamtpumpleistung von 540 l/s garantiert die gleichzeitige Versorgung aller Schneeerzeuger.

Im Maschinenraum wurden neueste Sensoren installiert, welche gleichzeitig mehrere Werte messen und übertragen können. Die digitalen Komponenten liefern einen umfassenden Überblick über den Ist-Zustand der Anlage und benachrichtigen das Schneiteam im Falle eines Fehlers. Diese Technologie vereinfacht die Wartung des Skigebiets und geht mit einer Zeitersparnis für das gesamte Team einher.

Zudem kommen in Hinterglemm eigens konzipierte Kühltürme von TechnoAlpin zum Einsatz, welche im Laufe der Zeit energetisch stark optimiert wurden. Die einzelnen Anlagenkomponenten des Projektes wurden von TechnoAlpin so konzipiert, dass die Baukubatur möglichst gering ausfällt und ein vereinfachtes Bauwerk mit wartungsfreundlicher Raumnutzung entsteht.

Newsarchiv