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Shahdag

Aserbaidschan

2021

Shahdag: Meisterleistung in Pandemiezeiten

2010 erhielt TechnoAlpin den ersten großen Auftrag für den Bau einer Bescheinungsanlage in Shahdag, im Norden Aserbaidschans. Seit damals wird die Erfolgsgeschichte stetig weitergeschrieben, auch 2021. Trotz der jahrelangen Erfahrung vor Ort, war das Projekt 2021 doch anders.

Allein die Größe des Projektes mit rund 130 Schneeerzeugern, 8,5 Kilometern an Linienmaterial und einem neuen Maschinenraum mit 14 Pumpen ist schon etwas Besonderes. Die Umsetzung innerhalb von 6 Monaten eine Meisterleistung – vor allem im Jahr 2021, in dem Reisebeschränkungen und Engpässe in der Materialbeschaffung Unternehmen weltweit zum Schwitzen brachten. Doch damit nicht genug. Auch vor Ort wurde das Team von TechnoAlpin vor immer neue Herausforderungen gestellt. Die zu neuen Pisten wurden parallel zur Installation der Beschneiungsanlage angelegt. „Die geplante Pistenführung wurde an verschiedenen Stellen geändert, sodass die kalkulierten Materialmengen nicht mehr stimmten,“ erklärt Bauleiter Luca Baraldo. „Zudem konnten wir nicht eine Linie zu Ende bringen, sondern musste die Arbeiten oft unterbrechen und an einer anderen Piste wieder aufnehmen.“ Auch auf die Arbeiten an den neu entstehenden Liftanlagen musste Rücksicht genommen werden.

Weitansicht der Shahdaq Skipisten in Aserbaidschan mit mehreren gelben TechnoAlpin Schneekanonen und Schneelanzen unter schroffen Bergen

Erschwert wurde das Projekt auch durch die geografischen Gegebenheiten vor Ort. „Die Entladestelle für das Material war ziemlich weit entfernt von der eigentlichen Baustelle. Der Transport durch das Skigebiet war mit den vorhandenen Mitteln oft schwierig,“ erzählt Luca Baraldo. Auch der Weg bis nach Shahdag war alles andere als einfach: Rund 4.000 Kilometer liegen zwischen dem Hauptsitz der TechnoAlpin in Bozen und Shahdag. Dazu 9 Ländergrenzen, die in Pandemiezeiten wieder mehr in den Fokus rückten.

Eine beeindruckende Teamleistung machte es möglich, dass Anfang November die Installationsarbeiten so gut wie abgeschlossen waren. Für die abschließenden Tests fehlte allerdings noch die Stromversorgung, die erst Anfang Dezember hergestellt wurde. Am 01. Dezember konnte die Anlage schließlich ohne große Probleme in Betrieb genommen und der Saisonstart garantiert werden.

Faktenbox

Linienmaterial

8 km PE Leitungen
8,5 km Gussrohre
18,5 km Elektrokabel

Maschinenraum 14 Pumpen
2 Luftkompressoren
2 Kühltürme
Schneeerzeuger 21 TT10
131 TL4

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