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06.09.2024
Wärmetauscher optimiert Beschneiung bei Grenztemperaturen
Mit dem Ende des Sommers beginnen in vielen Skigebieten bereits die Vorbereitungen für die neue Wintersaison. Der Herbst naht und damit das Warten auf optimale Temperaturfenster. Gerade in der entscheidenden Zeit vor Weihnachten überwiegen die Grenztemperaturen. Analysen von TechnoAlpin haben ergeben, dass in der Einschneiphase bis Mitte Dezember über 70% der Schneestunden bei Feuchtkugeltemperaturen zwischen -2C° und -5°C stattfinden. Um diesen besonderen Anforderungen gerecht zu werden, hat die Forschungs- und Entwicklungsabteilung des Technologieführers TechnoAlpin in den letzten Jahren ein besonderes Augenmerk auf die Steigerung der Schneileistung im Grenztemperaturbereich gelegt.
Eine der zentralen Entwicklungen ist dabei der lokale Wärmetauscher für die Kompressorluft bei Propellerschneeerzeugern. Er wurde mit dem Modell TR10 eingeführt und zeichnet sich durch eine außergewöhnlich große Kühloberfläche aus. Das Prinzip ist einfach: Das Schneiwasser durchströmt den Wasserfilter. Der Wärmetauscher ist ein Gehäuse um diesen Wasserfilter und führt die Kompressorluft spiralförmig um den Filter. Die heiße Druckluft aus dem Kompressor wird so um das kalte Schneiwasser geleitet und von ca. 100°C auf 10°C abgekühlt - ohne zusätzlichen Energieaufwand. Durch die Nutzung der Abwärme der Druckluft kann zudem auf eine zusätzliche Heizung im Wasserfilter verzichtet werden, wodurch rund 30% der Heizleistung eingespart werden. Diese clevere Lösung kann bei absoluten Grenzbedingungen den Unterschied zwischen Stillstand und Schneibetrieb ausmachen.